Homeschooling – Dauerstreitthema in der Familie?!

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Das muss nicht sein! Das kann sich wandeln, sogar sehr schnell.
Was ist los bei den jungen Menschen? Warum verweigern sie sich oder stürzen sich ins Lernen oder werden aggressiv, lethargisch, rebellisch, ablehnend, blockieren, bockig, zickig, etc.?
Wie viel ist ok und was tun, wenn du es nicht mehr ok findest?
Was passiert bei den Eltern? Warum werden sie ungeduldig, sind genervt, werden laut, flippen aus, drohen etc.? Was läuft hier schief?

Homeschooling – Dauerstreitthema der Familie?

Um das Nachfolgende zu verstehen, ist es vorab wichtig, das Bindungs- Beziehung- Eisbergmodell von Katia Saalfrank zu betrachten.

Bindungs-Beziehungsmodell von Katia Saalfrank

Das Verhalten, das wir wahrnehmen, sehen, tun, ist quasi immer nur die Spitze des Eisberges und entsteht aus einer Inbalance der Bedürfnisse nach Sicherheit, Verbindung und Autonomie, an der Wurzel, am Fuße des Eisbergs. Aus der Inbalance entstehen Gefühle, die dann mit einer Handlung ausgeglichen werden.

Z.B. mein Sohn 9 Jahre, hängt total hinterher in der Schule. Was soll ich bloß machen? Er ist oft unmotiviert, und ihn anzutreiben ist nur noch ein Kampf und eine Qual.
Eine Möglichkeit wäre, dass ihm die Verbindung verloren gegangen ist. Die Verbindung zu Freunden, zu Klassenkameraden, zur Bewegung, zu seinem Lieblingssport, zu seinen Lehrern, zu seinen Eltern? Möglich und denkbar ist auch, dass er sich in seiner Bestrebung nach Autonomie dauerhaft so eingeschränkt und unterdrückt fühlt, dass er diesen ureigenen Antrieb verdrängt um andere Bedürfnisse zu sichern.
Wenn wir das wissen und das, dass es für ihn in seinem Alter, als Junge sehr sehr wichtig ist, sich zu messen, zu raufen, zu balgen, zu kämpfen, zu streiten, um die Körperentwicklung der ca. 40% mehr Muskelmasse als bei Mädchen, die nunmal zum Muskelaufbau und zur Koordination ansteht, zu erfüllen, dann sehen wir seine Bedürfnisse. Dann wissen wir, dass zunächst diese befriedigt sein müssen, gefühlt werden müssen, damit dann Lernen stattfinden kann. Umgekehrt bringt nur Kampf!

Z.B. meine Tochter lernt wie verrückt, sie schreibt nur noch Einser aber irgendwie lebt sie gar nicht mehr und es scheint ihr die Lebensfreude und Leichtigkeit verloren gegangen zu sein.
Meist passt das zusammen, mit einem Geschwisterkind, das die entgegengesetzte Rolle übernimmt.
Natürlich ist die Frage, wie viel ist „gut“ und wie viel ist „richtig“? Ich denke, an dem Punkt, an dem die Leichtigkeit und Freude verschwindet ist es schon zu viel. Mädchen lernen durch den intellektuellen Vergleich, anders als die Jungs durch den körperlichen. Übersteigertes „Strebsamsein“ kann ein Zeichen dafür sein, dass sie keine „Fehler“ machen wollen und beginnen, alles so gut wie möglich zu kontrollieren, aus einem starken Bedürfnis nach Sicherheit, das sie sich durch die Handlung glauben selbst verschaffen zu können, doch der Schein kann trügen, kann auf Dauer eine Illusion sein, eher zur Selbstzerstörung führen, denn wir können es nicht schaffen „perfekt“ genug zu sein.
Die Konsequenz ist, die Zusammenhänge zu erkennen und liebevoll den Druck raus zu nehmen und als verantwortungsvolle und liebende Eltern die Sicherheit auf andere Weise zu vermitteln. Noten sollten niemals mehr wert sein, als die Verbindung zum Sohn oder zur Tochter. Noten oder Leistung darf ganz bewusst nicht an Liebe geknüpft sein. Ein junger Mensch braucht das tiefe innere Vertrauen sich auch geliebt zu fühlen, wenn er scheitert, keine Leistung bringt. Für Leistung geliebt zu werden führt in die Abhängigkeit, früher oder später. Es gibt viele Formen.

Oder ein anderes Beispiel, mein Kind geht nicht gerne ins Bett, schläft nicht ein und nicht durch. Dann tut es das nicht, um uns zu ärgern, sondern weil es z.B. das Bedürfnis nach mehr Sicherheit und Geborgenheit hat und/oder sich noch nicht gerne von mir trennt.
Mit diesem Wissen müssen wir nicht zwanghaft versuchen, ihm klar zu machen, dass das doch aus unserer Sicht Quatsch ist. Das funktioniert nicht, denn es fühlt es ja so. Wenn wir es dennoch weiter versuchen, gibt es dann gegebenenfalls seine Gefühle auf, weil es dadurch lernt, mein Gefühl ist falsch und im schlimmsten Fall unbewusst zu dem Schluss kommt, ich bin falsch. Junge Menschen zweifeln nicht an den Eltern, zuerst zweifeln sie an sich.
Alternativ ist es aus heutiger psychologischer, pädagogischer und Gehirnforschungssicht besser, zu erkennen, dass sie die Sicherheit und Geborgenheit durch uns spüren, fühlen müssen um sich in Sicherheit und Geborgenheit zu wissen und entspannt einschlafen und durchschlafen können. Es spielt dabei keine Rolle, was du meinst was richtig ist, sondern nur, das, was dieser Mensch fühlt und in dem Moment braucht.
Bewertest du es und entwickelst du eine gegenteilige Meinung dazu, begibst du dich automatisch in den Kampf, den Mangel, willst verändern, verbessern, statt zu sein, im Hier und Jetzt.


Nun möchte ich mit Ihnen kurz die Teenager, die 13 bis 19 Jährigen, aktuell betrachten. Was ist los mit ihnen? Warum hängen sie nur noch ab, wissen für uns, gefühlt, nichts mit sich anzufangen, sind nur am Handy, haben kaum zu irgendwas Motivation?


Kommen Sie kurz mit, auf eine Reise, wie sich Teenager momentan fühlen. Versetzen Sie sich für einen kurzen Moment in Ihre Jugend zurück.
Sie befinden sich in einer Phase der Entwicklung, wo die Peergroup, also die Gemeinschaft, immer wichtiger wird und die Eltern immer mehr in den Hintergrund treten. In dieser Phase ihrer Entwicklung ist das sehr sehr wichtig folgendes herauszufindenund all das ist für die Jugendlichen viel viel wichtiger als Schule:

Wo stehe ich? 
Wer bin ich? 
Was kann ich alleine?
Wozu brauche ich die Gemeinschaft oder die Eltern? 
Was will ich im Leben erreichen?
Wie will ich dorthin kommen?
Was ist dazu nötig?
In welcher Weise?
Es gibt also viel zu entdecken und zu erkunden. Verbindung und Autonomie sind die allerwichtigsten Bedürfnisse. Hinzu kommt, dass die jungen Frauen in der Zeit die Grobmotorik entwickeln, die vorher entwicklungsbedingt wenig Platz fand und die jungen Männer die Feinmotorik, die aufgrund der Knochen- und Muskulaturentwicklung und Koordination bis dahin eher „unterentwickelt“ ist (völlig normal).

Nun, in Zeiten von Corona,

  • wo man niemanden treffen, 
  • sich vielleicht nicht ausreichend zurück ziehen kann, 
  • die Gemeinschaft maximal online erleben kann, 
  • seinem Sport oder sonstigen Aktivitäten vielleicht nicht mehr nachgehen kann, 
  • zu Hause nicht mehr der sicherste und verständnisvollste Ort ist, den man sich wünschen kann, es aber sonst nichts gibt, wo man hin kann, 
  • wenn das bereits seit einem Jahr so geht, sich aber auf die Lebenszeit betrachtet anfühlt wie 5 Jahre, 

Was glauben Sie, wie viel Reife und Motivation es da braucht, um sich sicher und entspannt auf seine eigene Reise zu begeben?


Wie gut schaffen Sie das? Können Sie neben ihren Ängsten, Sorgen, Nöten jetzt gut ihre Lebensziele verfolgen, ihre Hausaufgaben erledigen, lernen, Tests schreiben etc.? Falls ja, dann haben Ihre Söhne und Töchter sicher auch gar kein Thema mit der Situation und Sie ganz sicher auch nicht. Dann gratuliere ich Ihnen wirklich von Herzen. So sieht die Realität aber leider bei den wenigsten aus.

Nun, ich will hier niemanden in die Opferrolle drängen, weder die jungen Menschen noch die Eltern, Großeltern, Begleiter und Pädagogen, sondern ich möchte Ihnen aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, trotz der Situation positiv zu bleiben, immer öfter wieder zu entspannen, positiv zu denken und zurück in die eigene Balance zu finden bzw. dort zu bleiben und zwar indem wir an bestimmten Stellen einfach die Brille wechseln, eine neue Perspektive einnehmen, eine andere Sichtweise entwickeln.

Gerade für Teenager ist die Pubertät vor allem eine Sozialentwicklung, in der alles andere wichtiger ist als Schule. Schon Lawrence Kohlberg ein amerikanischer Psychologe und Professor für Erziehungswissenschaften der Harvard University hat vor einigen Jahrzehnten erkannt, dass LERNEN, also an Wissen anknüpfen, erst möglich ist, wenn Konflikte gelöst sind. Dieser Gedanke hat sich weiterentwickelt und heute weiß man, erst wenn das Grundbedürfnis nach Sicherheit, Verbindung und Autonomie gedeckt ist, kann ENT-Faltung überhaupt erst stattfinden. Dass das möglich wird und ist, dabei können und sollten wir unseren Söhnen und Töchtern behilflich sein. Aus diesem Grund ist es quasi unsere Pflicht hinzuschauen und hinzuspüren welches Bedürfnis nicht gedeckt ist, wenn wir eine Handlung erleben, die wir als unangemessen empfinden. Wir dürfen aber auch gleichzeitig bei uns überprüfen, ob unsere Haltung, unsere Bewertung, unser Maßstab in der Situation überhaupt angemessen ist oder ob da nicht bei uns ein Programm läuft, das wir vielleicht einst benötigt haben, aber jetzt ausgedient hat.


Können Sie gut denken, wenn sie wissen, dass da noch ein Problem offen ist, noch dringend was geklärt werden muss, wenn sie etwas dringend verändern möchten, es aber aus welchen Gründen auch immer, nicht können?

Wie in aller Welt kommen wir dann darauf, dass unsere Söhne und Töchter etwas schaffen müssen, was wir nicht annähernd hinbekommen?
Sie haben entwicklungsbedingt ihre Sorgen, Ängste, Nöte. 

„Ja, kann man dann sagen. Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert, da muss halt jeder durch!“ Kann man machen, bedeutet aber Dauerkampf. Aber so wie Sie sich Corona nicht herbeigewünscht haben, so haben es ihre Söhne und Töchter auch nicht. Und im Gegensatz zu uns „Verwachsenen“, stehen sie noch am Anfang ihrer Entwicklung und brauchen von uns echte authentische Führung, die auf Klarheit, Halt, Geborgenheit, Sicherheit, Liebe, Vertrauen, Respekt, Würde, Toleranz usw. beruht. 
Woher sollen sie die Sicherheit, Verbindung, Autonomie nehmen, die sie zur Entwicklung-faltung benötigen, wenn wir sie ihnen aktuell nicht geben können? Erst müssen die unteren Bedürfnisse befriedigt sein, dann ist alles darüber möglich.

Aber wo ist das bei uns geblieben??? Wir können doch nicht allen Ernstes glauben und erwarten, dass unsere Söhne und Töchter das haben, was wir nicht, noch nicht oder nicht mehr besitzen? Sie sind die junge Generation, wir die Ältere.

Was ist bei den Eltern also los? Welches Programm läuft da?

Was haben wir gelernt?
Bewertung: gut, schlecht, richtig, falsch, lieb, böse;
Strafe: Wenn, Dann;
Abwertung: Du machst das immer…..; 
Kontrolle: Pack die Schultasche!, Hast du alles?, Was ist mit….?,
                  Hast du   daran gedacht….?; 
Gegeneinander: Willst du Recht haben oder glücklich sein?; 
Monolog: „Ich hab dir schon tausendmal…..“

Was ergibt sich daraus?
Eine belastete, destruktive Beziehung aus der man sich befreien muss!

Was können wir verändern, um eine verbindende, gleichwertige, konstruktive Beziehung zu leben?

Verantwortung abgeben und übernehmen lassen, statt zu Bewerten: Was kann denn im schlimmsten Fall passieren? Schlechte Noten? Ein Jahr wiederholen? Ein Jahr mehr Jugend, ein Jahr länger Kind sein?

Was aber, wenn es gar nicht so weit kommt, weil sie ihre Freunde nicht verlieren wollen, weil sie den Anschluss nicht verlieren wollen, weil sie dazu gehören wollen, weil sie sich ständig mit anderen vergleichen und „gut“ sein wollen?
Ja dann? Dann hättest du weniger Stress und Anstrengung und dein Sohn/Tochter könnte lernen für sein/ihr Handeln die Verantwortung zu übernehmen und die Lage zu Hause könnte sich endlich ent-spannen.

Achtsamkeit statt Strafe: Welches Bedürfnis zeigt mir mein Sohn/ meine Tochter auf, mit seinem/ihrem Verhalten? Wie kann ich ihr behilflich sein, das Bedürfnis zu befriedigen? Z.B. die Hausaufgaben sind durch permanentes Aufschieben so viel  geworden, dass man sich nicht mehr aussieht, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, das Ende des Tunnels nicht mehr erkennen kann? Vor lauter Überforderung kommt es zur Resignation bis hin zur Ablehnung von Schule, Lehrern, Mitschülern, Testverweigerung etc.
Im alten System bedeutet das Strafe; Ausschluss. In der neuen Denkweise bedeutet es: „Ist es möglich, dass du den Überblick verloren hast, dass du dich überfordert fühlst? Wie kann ich dir helfen? Wie möchtest du die Inhalte nacharbeiten?  Hilft es dir, wenn wir gemeinsam eine Struktur für jedes Fach entwickeln, damit du wieder über den Berg schauen und den Horizont erkennen kannst?

Wertschätzung statt Abwertung: Lenke ganz bewusst den Fokus darauf, was schon gut gelingt, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse vorhanden sind. Knüpfe daran an. z.B. könnte eine Sportlehrerin im Onlineunterricht statt auf täglichen Notizen, zum täglichen Sport zu beharren, um ein kurzes Video bitten, aus dem Bereich, den der Schüler möglicherweise liebt, falls es da etwas gibt. Und wer weiß, was daraus entstehen kann, vielleicht sogar ein Klassentutorial für Artistik o.ä. So würde die Lehrerin den Schüler/in sehen und dieser sich gesehen und wahrgenommen fühlen, man wäre in Verbindung. Mit täglichen Notizen, ist man eine von vielen Nummern.

Vertrauen statt Kontrolle: Nicht für den Test gelernt, bedeutet…..?; keine Hausaufgaben gemacht, bedeutet……???? Keine Schultasche gepackt bedeutet….? Bringt diese Erfahrung die jungen Menschen um? Eher nicht!  Können wir es aushalten bzw. lernen es auszuhalten? Es gilt also zu überlegen, ist es den Kampf wirklich wert? Ist es den Kampf wert, die Bindung, Beziehung zu unseren Söhnen, Töchtern aufs Spiel zu setzen? NEIN!!!! Niemals darf Schule, Tests, Wettbewerbe, Hausaufgaben etc. das wert sein! NIEMALS!!!!
Und dafür, dass das nicht passiert, sind Sie zuständig! Sie sind der Erwachsene! (Auch wenn sie gerade selbst Hilfe bräuchten) Lernen Sie es auszuhalten, solange die Erfahrung nicht lebensbedrohlich ist. Er/Sie macht dadurch eine wichtige Erfahrung, kommt dadurch zu wichtigen Erkenntnissen, die Sie ihm verwehren, wenn Sie es für ihn machen und sich dann auch noch über die Unselbständigkeit und Verantwortungslosigkeit ärgern. Selbstgemacht, so hart es klingt! RAUS aus der Falle!!!! 

Miteinander, statt Gegeneinander: An welcher Stelle braucht Ihr Sohn, Ihre Tochter wirklich Hilfe? In der Zeiteinteilung, Beim Strukturieren?, Beim Motivieren?, Beim Überblick verschaffen?, Beim Fokussieren?, Beim Formulieren?, Beim Sachlich bleiben?
Fragen sie ihn/sie, ob sie ihm behilflich sein können speziell bei………Fragen sie ihn/sie, ob es noch etwas gibt, womit sie ihm/ihr einen Gefallen tun können, sich anders zu………..? Bieten Sie sich an, aber drängen Sie sich nicht auf und lassen Sie es ggf. Zu, nicht erwünscht und gebraucht zu werden. Das ist notwendig, um das Bedürfnis nach Autonomie zu erfahren und es ist wichtig!
Binden Sie ihre Söhne/Töchter, in den Tagesablauf ein. Fragen Sie sie, ob sie es lieber so oder so hätten, nicht mehr als drei Optionen, eher anfangs zwei und nicht mehr als drei vier Punkte anfangs zum Mitentscheiden, wenn sie es noch nicht gewohnt sind. Wichtig ist natürlich, wenn sie anders entscheiden, als es ihnen gefällt, dass sie sich trotzdem daran halten. Es war ihr Vorschlag. Überlegen Sie sich also gut, welche Optionen sie vorschlagen. Später wenn schon etwas Übung und Vertrauen darin besteht, dass das auch Bestand hat, können die jungen menschen auch selbst Vorschläge einbringen, dann ist es an Ihnen zu überlegen, in wie weit sie mitgehen können und noch zu sich selbst Ja sagen können. Ein Nein, wenn es ihre Möglichkeiten überschreitet ist vollkommen in Ordnung. Ein Nein aus Ja zu sich ist wichtig und ein großes Vorbild!

Dialog statt Monolog: z.B. Ich möchte das…. aus diesem und jenen Grund….. so und so machen. Ist das für dich ok? Wie würdest du es machen oder wollen? Warum willst du es so…. machen?  Wie kann ich dir behilflich sein? Ich bin der Meinung dass, wie siehst du das? Warum?
Es geht nicht darum Recht zu haben, sonder darum sich auszutauschen, Freude am Gespräch zu haben, am Austausch, am „in Verbindung Sein“.  Beim Rechthaber und Bewerten endet jedes Gespräch. Beim Glücklich Sein, kann man stundenlang miteinander Reden.

Und ein weiterer großer Faktor ist Zeit! Zeiteinteilung!
Die meisten jungen Menschen leben noch im Jetzt. Da spielt Zeit für sie noch keine Rolle, deshalb verlieren sie sich auch gern noch in der Zeit.
Wenn du also willst, das junge Menschen etwas zu einer bestimmten Zeit tun, gib ihnen rechtzeitig bescheid, damit sie sich darauf einstellen können und am besten 10 min vorher als Erinnerung nochmal. Auch damit wird sich unglaublich viel entspannen. Schaffst du das selbst nicht, dir die Zeit so einzuteilen, dass du deinen Söhnen und Töchtern hier eine klare Führung geben kannst, erwarte niemals von ihnen, dass sie sich an die vereinbarte Zeit halten. Beginne stets bei dir! Das Gute ist, auch Du darfst lernen und genauso geduldig mit dir selbst sein, wie du es dir von der jungen Generation wünscht, denn niemand wird als Eltern oder Pädagogen geboren!

Natürlich gäbe es noch viele andere Aspekte zu besprechen.

Stellt eure Fragen, die euch auf der Seele brennen, bitte im Chat oder als private Nachricht. Ich werde versuchen sie im Chat zu beantworten oder im nächsten Live talk  oder persönlich. Oder vereinbart ein Online Coaching. Wagt den ersten Schritt, seid mutig, für euch, euer LEBEN und die Kindheit und Jugend eurer Söhne und Töchter!

Ich wünsche allen Menschen viel Kraft, positive Gedanken, Ausdauer und Balance und vor allem Gesundheit.

Alles ist möglich, solange du es dir vorstellen kannst !

Kathy Sollmann

Pädagogischer Coach